Hallo und herzlich willkommen, hier bin ich wieder mit diesem Podcast, der – ja, das weißt Du inzwischen, für persönliche Veränderung steht. Persönliche – das kann beruflich oder privat sein, spielt keine Rolle, weil ich möchte dir aufzeigen, wie du mit Veränderungen umgehen kannst. Wie du lernen kannst, die Veränderung des Lebens, die ja vielleicht nicht überall in deinem Leben zu beobachten ist, aber doch irgendwie so zu sein scheint, dass sie unvermeidbar ist.

Wie du die leichter überstehen kannst, ja, wie du vielleicht sogar dahin kommen kannst, dass du dich auf diese Veränderung freust, dass du sie nicht mehr nur als notwendiges Übel siehst. So wie die allermeisten Menschen das Älterwerden erleben, indem sie sagen: „Hm, das ist halt nicht zu ändern, das muss man hinnehmen, da muss man durch“. Aber du willst leben und du willst Leben gestalten. Und das bedeutet, es könnte sogar so weit kommen, dass du eines Tages, du hörst diesen Podcast weiter und weiter, vielleicht wieder anfängst, das ein oder andere Buch zu lesen. Und ich werde dir Hinweise geben, Ideen geben, Tipps geben und du kannst ganz einfach hinschauen, hinhören, hinfühlen, was sich für dich gut anfühlt.

Vielleicht gebe ich dir auch manchmal Fragen mit und all diese Dinge und dann gucken wir mal, ob du nicht – wie viele, viele Menschen vor dir und so viele Menschen, die in meine Seminare kommen oder in die Vorträge oder, die meine Hörbücher hören und Trance und so – ob wir dich nicht dahin kriegen, dass du die Lebensveränderung, die ständige Veränderung deiner Person und Persönlichkeit, ja, da könnte man jetzt sagen als Chance begreifst. Das sind jetzt genau die Wörter, die du hören wolltest. Insbesondere dann, wenn du dich in der Phase deines Lebens befindest, in der du das Gefühl hast, dass du jetzt mal gar nichts dafür kannst und dass du gezwungen bist, dich zu verändern. Kann natürlich sein.

Vielleicht hast du deinen Job verloren  und… ich weiß gar nicht, ob man den verlieren kann. Ich denke gerade über das Verb nach: den Job verloren. Also vielleicht ist dir gekündigt worden. Vielleicht hast du auch selbst gekündigt. Vielleicht ist die Firma Pleite gegangen, in der du arbeitest und vielleicht war es auch sogar deine eigene Firma und du hast sie vor die Wand gefahren, du bist schuld.

Ja, vielleicht ist dir eine Beziehung um die Ohren geflogen. Vielleicht hat deine Partnerin oder dein Partner gesagt: „Danke schön, das war’s. Ich ziehe jetzt aus, ich wohne jetzt mit jemand anders zusammen, ich werde mit jemand anders die Zukunft verbringen.“ oder „Ich lebe jetzt alleine, aber glücklicher als wie mit dir.“ Kann auch sein. Ja, du merkst schon, das hört sich fast so an, als würde ich mich darüber lustig machen. Mache ich nicht. Also mache ich eigentlich gar nicht, aber ein bisschen schon.

Weil es mir um Folgendes geht: Ich möchte, dass du eine neue Perspektive einnimmst. Ja und dann kannst du dich natürlich fragen: Reicht jetzt hier diese Folge von dem Podcast, um dich dahin zu bringen, dass du komplett bereit bist, diese Veränderung, die dir gerade widerfahren ist, hinzunehmen. Und da habe ich einfach mal eine These zu: Kann sein – kann nicht sein.

Ich persönlich schätze jetzt aus meiner Erfahrung, dass so einer sich sagt: „Na, ob jetzt eine Folge von diesem Podcast reicht?“ Das wünsche ich dir, das wünsche ich mir auch, weil dann sind wir fertig und dann war es das und damit können sich alle Menschen ganz leicht und einfach anpassen an das, was sich in ihrem Leben ergibt und können dann sozusagen anschließend auch noch gezielt ihr Leben so erschaffen, wie sie es erschaffen wollen. Ich bin aber an der Stelle aus der Erfahrung nicht so vermessen, dass ich sage: es wird diese Folge sein, die dich verändert. Sondern gib mir ein bisschen Zeit dafür und gib dir ein bisschen Zeit dafür.

Es ist völlig okay. Lass uns ruhig an dieser Stelle anfangen, wann dir Veränderung widerfahren ist. Wir alle haben das ja erlebt, ne? Vermutlich alle Hörerinnen und Hörer haben es erlebt oder werden es noch erleben, aber vermutlich die meisten haben es erlebt. Wir nennen das Pubertät. Da ist dir Veränderung widerfahren. Und ich erwähne die Pubertät deshalb, weil ich finde, dass unsere Gesellschaft die meisten von uns nicht gut auf eine solche Veränderung vorbereitet, die ja unvermeidbar ist. Also irgendwas passiert mit deinem Körper in dieser Phase zwischen, keine Ahnung, 12 und 25 und das nennen wir Pubertät. Und da kannst du jetzt deinen Frieden mitmachen.

Jetzt kommt was ganz Spannendes: wenn ich Menschen genauer befrage – Frauen und Männer, das spielt gar nicht mal so die große Rolle – dann haben viele selbst diese absehbare, unvermeidbare Veränderung ihres Körpers selbst als erwachsene Menschen noch nicht wirklich integriert, könnte man sagen. Das hört sich jetzt sehr gesprächstherapeutisch an und so bin ich an sich überhaupt nicht unterwegs. Verkraftet könnte man auch sagen mit einem umgangssprachlichen Wort.

Die meisten Menschen haben in meiner Wahrnehmung noch nicht mal akzeptiert, dass sie jetzt Mann oder Frau sind. Also so richtig. Sondern irgendwie fühlt sich das für viele falsch an.

Und hier ist eine These – ich sage das jetzt einfach mal für Deutschland. Ich glaube, dass das für viel mehr Länder gilt als für Deutschland, Österreich, Schweiz: ich beobachte eine Weigerung der Menschen, mit Veränderung umzugehen.

So und wenn es jetzt der Job wäre oder jemand hat die Beziehung beendet oder was auch immer. Deine Kinder gehen aus dem Haus, dein Auto ist kaputt gegangen, dein Handy ist kaputt, dein Wellensittich ist tot von der Stange gefallen, die Katze ist überfahren worden und der Hund ist altersschwach. Veränderung.

Warum kann der Marc da in seiner kleinen Welt mit diesen Themen so locker umgehen. Punkt eins: kann er nicht. Also, es gibt Themen, die mich auch beschäftigen, es gibt Veränderungen in meinem Leben und ich bin Trainer. Ich unterstütze Menschen, die sich verändern wollen, die sich wirklich verändern wollen, die lernen wollen mit dieser Veränderung umzugehen und das bedeutet, Englisch gesagt „You go first“: Veränderung ist auch für mich immer wieder Thema in meinem Leben.

Ob ich jetzt noch ein bisschen näher an mein Idealgewicht reinkomme oder sogar erreiche, ob ich sportlich zu neuen Konditions- oder Muskelaufbauprogrammen komme und sage: „Okay, das kann noch ein bisschen anders werden“. Ob ich mich im Bereich des NLP, des neurolinguistischen  Programmierens  – und ich gebe diese NLP Seminare – ob ich da besser werde, ob ich da neue Bücher lese, neue Erkenntnisse sammle, neue Übungen mit den Teilnehmern mache, ob ich die Seminare, die ich gebe – wie jetzt seit ungefähr einem Jahr – nochmal komplett verändere, nachdem ich diese jetzt zehn Jahren, bald 15 Jahre, immer wieder gebe. Wirklich viele. Ich gebe im Jahr irgendwie 200, dieses Jahr 220 Seminartage.Das ist wirklich viel, viel Zeug und dann komme ich auf die Idee: Mensch, das will ich jetzt mal verändern! Ich will das anders machen.

Also, ich habe das genau wie du in meinem Leben, ich glaube, es könnte sein, dass ich ein bisschen mehr habe als andere Menschen, weil ich halt eben Trainer für Veränderungen bin, wenn du es jetzt mal so nennen willst.

Ich darf da als gutes Beispiel vorangehen, das ist eine Erwartung an mich selbst. Schaffe ich das immer? Nö! Es gibt Veränderungen, da bin ich einfach unglücklich mit. Das mag ich nicht. Ja, zum Beispiel mein Auto, ja, mein Range Rover, der ist jetzt dreimal hintereinander liegen geblieben, weil der Motor irgendwie eine Störung hat und irgendwie zack und wieder kaputt und wieder liegengeblieben und abgeschleppt und weiß ich nicht was, und irgendwo hingebracht und muss repariert werden und ist dann wieder zwei Wochen nicht da. Ich gebe ihn jetzt also zurück, es ist jetzt dann Deal, das Ding ist durch, also die brauchen mir jetzt kein ein Auto mehr anzubieten. Nur, ja, das ist eine Veränderung, da habe ich das Gefühl, die ist passiert. Die ist mit mir passiert.

Und vielleicht ist es nur in dieser Folge, dass du mal wahrnimmst, dass du das Gefühl hast, Leben passiert dir.

Oder bist du das, der dein Leben gestaltet? Also das wären jetzt so die entgegengesetzten Pole und wir Menschen dürfen irgendwie damit dealen. Und das, was ich beobachte bei den allermeisten Menschen im Mischgebiet ist, dass sie sagen: „Da ist eine Veränderung, vielleicht sogar absehbar. Die passiert mir. Die wird an mir vollzogen. Da bin ich das Opfer.“ Und wann immer du in dieser Opferrolle bist in deinem Leben, egal wo: Ob es jetzt darum geht, dass du älter wirst, das ist given. Alle werden wir eines Tages sterben, das ist nochmal ein anderes  Thema, dazu kann ich nochmal 50 Folgen zu produzieren.

Der Job ist zu Ende oder du entdeckst, dass du in der Beziehung lebst, die dir nicht mehr so viel Spaß macht oder du bist gerade am Anfang deines Weges, hast einen Schulabschluss und weißt nicht, was du machen sollst mit deinem Leben. Es spielt keine Rolle. Mensch, da war die Schule, die war von morgens bis abends… Ich war neulich auf einer Abi Feier eingeladen von meiner Nichte und was deutlich wurde war: sie hatte ein Leben, das sie kannte und das hatte einen Stundenplan und da gab’s Prüfungen und da gab’s Abschnitte und da gab es Dinge, wo sich bewähren muss. Da gab’s Lehrer, die ihr gesagt haben, was sie zu tun hat und da haben andere Leute vorgegeben, wo es langgeht. Und das war alles klar und fest und dann Deal, fertig, mach’s halt so! Und jetzt hat sie ihr Abi. Es war die totale Freiheit. „Was mach ich denn jetzt damit?“ Und das Hauptthema, was ich da wahrgenommen habe, natürlich durch Marcs kleine Welt-Brille, diese Veränderung…Jetzt kommt da ein Lebensabschnitt, wo ihr niemand mehr sagt, wo es lang geht. Also, natürlich ihre Eltern wissen, was am besten ist, das wissen wir als Eltern immer. Und ich als Onkel weiß natürlich auch, was für sie am besten ist, das ist ja überhaupt gar keine Frage.

Und jetzt flüchten sich Viele – lass uns ruhig mal in dem Thema bleiben – jetzt flüchten sich ganz Viele ins Studium oder in irgendwas, ja, irgendeine Art von Setting, von FOS, oder wie immer die Dinger heißen, in  „Oh, kann ich das weitermachen? Kann ich bitte weiter Schule haben, kann ich bitte weiter jemanden haben?“ Der heißt dann Professor und das ist dann eine Vorlesung.

„Und da gibt’s dann Kurse und da muss ich mich einschreiben und dann gibt’s wieder einen Plan, und dann muss ich das machen oder eine Berufsschule. Kann mir bitte jemand sagen, was ich zu tun habe, bitte, das bin ich so gewöhnt!“ So, ja?

10, 11, 12, 13, 14 Jahre, was auch immer, 15 Jahre Schule. So, wenn ich jetzt an die Uni gehe, dann habe ich mich sofort gerettet für weitere, das hängt jetzt ein bisschen davon ab,  3, 4, 5, 6 Jahre. Gerettet. Geheilt. Wenn ich dann möglichst schnell einen Job nehme, ne, zack, habe ich wieder jemanden, der mir sagt, wo es lang geht. Wunderbar. Jetzt brauch ich mein ganzes Leben bis zum 65. Lebensjahr idealtypischer Weise nicht drüber nachzudenken, was ich jetzt tue. Was das bedeutet in meinem Modell von Welt, Marcs kleiner Welt, das ist einfach nur Angst vor der neuen Situation. Und ich nehme Leben so wahr, dass Du, wenn wir es jetzt mal schwarz-weiß malen wollen und ich bin da sehr ein schwarz-weiß Maler – du wirst mich immer noch besser kennenlernen, Ich male gerne schwarz-weiß. Du kannst damit umgehen, dass Leben sich verändert. Oder du kannst den Rest deines Lebens vermeiden wahrzunehmen, dass das Leben sich verändert hat.

Und es wird sich verändern, selbst wenn du an die Uni gehst, es wird sich verändern. Es gibt vielleicht Fächer – ich habe das in ein paar Semestern Germanistik, die ich studiert habe, gelernt, da gab es halt keinen Stundenplan, da gab es Prüfungsanforderungen –  die musste man erfüllen, aber es gab an der Uni Bonn keinen Stundenplan. Es ist anders als in naturwissenschaftlichen Fächern, wo man praktisch wieder einen Stundenplan hat. So.

Oder du sagst: „Okay, ich verstehe jetzt heute“ und das könnte diese Folge von diesem Podcast leisten „Ich verstehe jetzt heute, dass die Veränderung unvermeidbar ist, ich mache meinen Frieden damit, dass es Veränderung gibt und ich möchte gerne lernen, dass ich mit dieser Veränderung umgehen kann, dass ich die Ängste überwinden kann, dass ich loslegen kann, dass ich träumen kann.“ Wir kommen an all diesen Themen noch vorbei. Ich habe ja hunderte, tausende von Folgen Zeit, bis zu meinem Lebensende kann ich jetzt Marcs kleine Welt weiter produzieren, weil ich alleine das Copyright an diesem Podcast habe. Kann mir niemand streitig machen, ist mein Podcast. Wer immer behauptet, es sei sein Podcast: es ist mein Podcast.

Wunderbar! Das heißt, wir beide haben eine Menge Zeit, jede Menge Zeit, dein ganzes Leben Zeit und mein ganzes Leben Zeit, und du kannst den Podcast dann sogar weiter hören, wenn ich mal nicht mehr bin. Du kannst ihn immer noch mal wieder hören und weiter hören, ich kann dann nur keine neuen Folgen produzieren, nach allem was ich bisher über das Sterben weiß. Aber das wäre meine Bitte an dich: zu überprüfen, wie gehst du bisher mit Veränderung um in deinem Leben.

Gehst du mutig rein? Zwingst du dich dazu? Tust du so, als wäre sie gar nicht da? Vermeidest du den Schmerz, rennst du vor dem Schmerz weg? Bist du vielleicht schon seit Jahren in der Schleife, wo du sagst: „Nee, hat sich nichts verändert, hat sich nichts verändert.“

Es gibt Menschen, die einfach still stehen bleiben und so tun als wäre nichts passiert, weil sie dann die Angst nicht spüren.

Das ist der erste Schritt zur Veränderung. Die Bewusstheit in dir. Veränderung findet statt an jedem einzelnen Tag, findet statt in dir, findet statt um dich herum. Das Handy, mit dem du heute telefonierst, wird kaputt gehen. Der Computer, mit dem du arbeitest, wird kaputt gehen. Die Beziehung, in der du lebst wird enden. Dein Leben wird enden. Falls du Kinder hast, die werden aus dem Haus gehen und das Auto, das du fährst, wird kaputt gehen. Früher, so wie in meinem Fall, oder später. Das wünsche ich dir. Aber es wird sich verändern.

Und so zu tun, als würde sich nichts verändern, wird nichts daran ändern, dass sich alles ändert. Von daher: mach deinen Frieden damit. Bitte.

Lass uns doch da anfangen, okay? Lass uns da gemeinsam deine Reise beginnen. Ich möchte, dass du einen neuen Blick auf Veränderung wirfst und lass uns das langsam machen, Schritt für Schritt.

Also freue ich mich auf nächste Woche, freue mich, wenn du wieder einschaltest in der nächsten Folge von Marcs kleine Welt. Ich wünsche dir eine ganz tolle Zeit! Du kannst diesen Podcast auch zwei-, dreimal hören bzw. lesen. Schadet gar nichts, bringt dich voran.

Hab viel Spaß damit! Bis dann. Tschüss.