Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Marcs kleiner Welt.

Ich freue mich, dass du dir auch diese Folge anhörst, dass du wieder dabei bist diese Woche.

Das Thema, von dem alle Folgen handeln, ist das Thema „Persönliche Veränderung“ – das weißt du bereits – und natürlich dann auch mal irgendwann die Frage: „Warum verändere ich mich?“.

Und ich sage immer gerne in meinen Seminaren: Menschen verändern sich aus zwei Gründen – entweder sie haben große Ziele oder sie haben große Schmerzen.

Und dazu gibt’s auch einen Hintergrund. Dein Gehirn braucht sozusagen eine gute Begründung, warum es diese Veränderung auf sich nehmen soll. Denn das menschliche Gehirn mag das, was gleich ist.

Das können wir an allen möglichen Stellen beobachten. Wir kaufen im Supermarkt tendenziell alle immer dieselben Sachen. Wir gehen dieselben Wege, wir haben dieselben Routinen.

Ich z.B. habe meine Morgenroutine, wo ich den Tisch decke, den Frühstückstisch, alle Sachen in einer bestimmten Reihenfolge aus dem Kühlschrank hole, oder erst die Spülmaschine ausräume und die Kaffeemaschine anstelle und diese Dinge einfach hintereinander tue, so wie sie sich bewährt haben. Ich persönlich bin der festen Überzeugung: das ist der optimale Weg, wie ich Frühstück mache. Ganz effektiv, ganz effizient, perfekt. Ja und ich mag das, es lässt mich ganz in Ruhe in meinen, in unseren Tag starten. „Und das hat sich bewährt“ – das ist sozusagen die Ausrede, die das Gehirn an der Stelle gerne findet und sagt: „Ich mag das“.

Und wenn du das jetzt auf’s ganze Leben beziehst, dann habe ich natürlich immer wieder auch  Menschen – nicht so sehr in den Seminaren, weil in dem Moment, wo du schon in ein Seminar kommst, hast du dich tendenziell schon entschieden, dass du bereit bist für die Veränderung – aber zumindest bei den Eintagesseminaren. Da gibt’s natürlich schon mal die ein oder andere Frage: „Sag mal, warum soll ich mich überhaupt verändern?“ und dann kommen wichtige Sätze, z.B. Sätze wie „Marc, ich bin gar nicht unzufrieden“. „Ich bin gar nicht unzufrieden.“ und – ja, reicht das? Und die Antwort ist Nein. Ganz ehrlich, die Antwort ist Nein, weil es reicht nicht, dass du nicht unzufrieden bist. Und mir persönlich ist es natürlich schon lieb, wenn du dir die Frage stellst, ob du zufrieden mit deinem Leben bist, oder unzufrieden. Wenn du unzufrieden wärst, dann könnte das ein Grund sein, dich zu verändern. Die Wahrheit ist, nicht mal das stimmt. Wenn du genau hinguckst, deine Freundinnen, deine Freunde anschaust, deine Eltern, deine Verwandten, Menschen, die du ein bisschen länger kennst und beobachtest auf ihrem Lebensweg, wirst du feststellen: die können sogar unzufrieden sein in bestimmten Lebensbereichen, mit ihrem Job, was auch immer, spielt keine Rolle, mit ihrer Beziehung, mit ihrem Kontostand und sie ändern im Wesentlichen nichts. Ich könnte das sogar noch drastischer ausdrücken und das ist meine Wahrheit, meine kleine Welt, schau noch mal in deiner Welt nach: die allermeisten Menschen verändern nichts, ihr Leben lang nichts. Ich würde das beobachten können, oder vielen von uns geht es so, dass wir es beobachten können bei unseren Eltern, die in Bezug auf die wichtigen Lebensthemen sowas wie Beziehung, Beruf, Geld, über ihr Leben hinweg, 10, 20, 30, 40 Jahre nichts wirklich verändert haben. Und es mag bedeuten, dass es Menschen da draußen gibt, die sich die ganze Zeit beschweren. Das mag bedeuten, dass es Menschen da draußen gibt, die die ganze Zeit zufrieden sind. Das wünsche ich dir natürlich, dass du zu diesen Menschen gehörst. Nur, es kann natürlich auch sein, dass du, wenn ich dir die Frage stelle: „Sag mal, ist das dein Leben in richtig, das was du da dir zusammen lebst, ist das das Leben deiner Träume?“, dass du an der Stelle aufwachst – ich mache das gerne, ich mache Menschen gerne wach – du wachst auf und stellst dir die Frage: Ist das wirklich der absolute Traum? Ist das wirklich das, was ich immer wollte? Und es ist okay, wenn die Antwort ist: „So schlimm ist es gar nicht“. Das ist okay. Es ist sowieso alles okay, was deine Antwort ist. Dieser Podcast und insgesamt meine Arbeit handelt ja mehr davon, dass ich sage, ich möchte dir einen Weg anbieten, ich möchte dir Möglichkeiten aufzeigen, ich möchte dir Ideen mitgeben in deinem Alltag, in deinem Leben, wo ich sage: „Du, es gäbe da, wenn du Lust hättest, könnten wir mal einen Blick gemeinsam über diesen Tellerrand hinaus werfen, wir könnten deine Ängste überwinden. Also ich kann dir dabei helfen. Wir können die typischen Alltagsthemen lösen, wir könnten gemeinsam daran arbeiten, dass du wieder lernst zu träumen.“ Weil das etwas ist, was viele Menschen verlernt haben. So, es bleibt bei dem Satz, mit dem ich angefangen habe in der heutigen Folge: Menschen verändern sich in meinem Modell von Welt aus zwei Gründen – große Ziele oder große Schmerzen. Und ich wünsche dir, dass du große Ziele hast. Aber für die allermeisten Menschen, die ich treffe, mit denen ich zu tun habe, mit denen ich mich unterhalte, stimmt das nicht.

Dazu kommt noch was anderes. Manchmal haben wir halt eben auch Ziele, die wir von anderen Menschen gehört haben, von unseren Eltern.

Die vielleicht sogar gesellschaftlich vorgegeben sind. Man muss möglichst viel Geld haben. Man muss einen angesehenen Beruf haben, Arzt oder sowas,

da wird man anerkannt. Oder Vorstandsvorsitzender von einem riesigen Unternehmen. Das muss auch sofort ein Multi-Millionen-Milliarden-Euro-Unternehmen sein. Wenn man dann Vorstand ist, dann schwimmt man auf der Sahne. Da hat man genug Geld und Macht und Einfluss und dann ist man wichtig.

Ja, die Vorannahme darin ist, dass man wichtig sein muss. Und ich habe zum Beispiel für mich festgestellt: seitdem ich nicht mehr wichtig sein möchte, ist mein Leben so viel angenehmer geworden.

Und das kann man sehr leicht falsch verstehen, weil wir im weiteren Verlauf dieses Podcasts in den weiteren Folgen irgendwann mal an die Stelle kommen, dass ich dir die Frage stellen möchte, wer der wichtigste Mensch in deinem Leben ist.

Gleichzeitig sollst du dich nicht mehr für so wichtig nehmen? Naja, das stimmt so nicht. Nur wenn du dein ganzes Leben lang darauf wartest, dass andere Menschen vorbeikommen und dir sagen, wie toll du bist, zum Beispiel deine Eltern, dann wäre das ein Hinweis darauf, dass du gar nicht nach deinen Zielen strebst.

Und viele von uns sind in der Kindheit nicht dazu erzogen worden, dass das ein wichtiger Punkt ist. Eigene Vorstellungen vom Leben zu haben und dafür zu sorgen, dass diese wahr werden, eigene Wünsche zu formulieren, eigene Zielsetzungen oder eigene Visionen zu haben. Träume.

Was immer deine Formulierung ist, wir leben in einer Gesellschaft, die visionsfrei ist. Ich bin der Meinung diese riesige Gesellschaft, in der wir leben, die müsste gesteuert werden von den Altvorderen, von irgendwelchen Menschen, die Lebenserfahrung haben und große Weisheit und nicht mal notwendigerweise eine bestimmte Parteizugehörigkeit. Ich hätte gerne so eine intelligente Führung. Denn das ist ein großer Dampfer. Nur heute wird im Wesentlichen die Politik gemacht auf eine Perspektive von vier Jahren. Und ich möchte direkt ehrlich zu dir sein:

du kannst in vier Jahren eine Menge verändern in deinem Leben, eine Menge Verhaltensweisen, alte Verhaltensweisen über Bord werfen, neue Verhaltensweisen üben. Du kannst deinen Wohnort ändern, du kannst deinen Beruf ändern, du kannst in vier Jahren oder fünf Jahren sogar ein ganzes neues Studium abschließen und könntest dich für eine neue Karriere entscheiden oder eine Ausbildung machen und einen Betrieb eröffnen.

Das heißt, in fünf Jahren kann man in so einem Leben als Mensch schon eine Menge ändern. Ob man im großen Stil in der Gesellschaft in vier oder fünf Jahren das, was unsere Politiker typischerweise als Zeit bekommen, ob man in dieser Zeit wirklich große Veränderungen herbeiführen kann, das wage ich zu bezweifeln. Und es fehlt bei vielen von uns die Geduld und die Einsicht – vermutlich schon die Einsicht – dass so ein Dampfer wie Deutschland oder so ein Dampfer wie Europa in vier oder fünf Jahren nicht dramatisch seinen Kurs ändern kann.

Und daraus kommt nur Unzufriedenheit. Und hier geht’s mir gar nicht um Politik, mir geht’s um die Unzufriedenheit.

Mir geht es natürlich auch um die Frage,… schau, lass uns ehrlich sein: Ich war viele Jahre meines Lebens total übergewichtig. 170 kg habe ich gewogen und obwohl ich zwei Meter groß bin und 170 kg (zu Spitzenzeiten waren es sogar, glaube ich 174 kg oder 175 kg oder so) das ist einfach zu viel, das ist definitiv zu viel. Ich passte nicht mal mehr in den Economy Sitz der Lufthansa. Und ich habe in mich reingefuttert, was ich nur konnte,

und da gab es diesen Wunsch und, du kannst es für dich prüfen in Bezug auf die Themen die dich betreffen, es gab diesen Wunsch, dass die Veränderung über Nacht stattfindet. Das wäre mir am liebsten gewesen, so eine Veränderung, wo man einfach sagt: och Gott ja,wenn ich morgen früh,… also am liebsten, sag‘ ich jetzt mal, ne, abends so ein Pilleken einwerfen, ein schönes kleines, also es kann auch ein größeres Pilleken sein oder gleich zwei – viel hilft viel – und am nächsten Morgen aufwachen und: Themen sind gelöst. Ich bin schlank, ich bin sportlich, muskulös, das ganze Programm und wunderbar Sixpack. Geheilt. Nun, das hätte mir gefallen. Und das Leben hat mich gelehrt, die vergangenen 30 Jahre, oder 25, dass das in der Geschwindigkeit zumindest bei mir nicht sein soll, kann, nicht so richtig gut funktioniert hat von heute auf morgen. Und von daher ist, glaube ich, eine der ersten Geschichten, die ich dir wirklich mitgeben möchte: Ja, es ist wichtig, dass du anfängst, wieder zu träumen. Es ist wichtig, dass du Ziele entwickelst und zwar deine eigenen. Doch da wird erst das Leben ein guter Lehrmeister für dich sein können, dass du träumst und deine Träume verwirklichst. Ich bin an der Stelle anders, als viele andere Menschen: wenn ich Träume habe, dann mache ich die wahr.

Und dann erlebe ich die. Weil ich weiß, wie es geht, weil ich Vorstellungen davon habe, wie man seine Träume wahr macht und dann habe ich eine Möglichkeit, in der Realität zu überprüfen, ob das überhaupt der Traum war, den ich hatte.

Ich weiß, dass viele Menschen gar nicht mehr träumen, weil sie unter anderem sagen: Weiß ich denn, ob ich das dann wirklich mag, wenn ich in dem schönen Haus lebe oder in der Partnerschaft, spielt ja keine Rolle, was dein Wunsch oder ein Traum ist. Oder wenn ich mir dieses tolle Auto gekauft habe oder die tolle Handtasche, so, ich möchte das gerne in der Realität erleben.

Ich hatte allerdings damals, als ich völlig übergewichtig war, keine Idee

wie sich das anfühlt, schlank zu sein. Ich habe mich nicht mehr erinnert. Und das ist ein Riesenthema, was im Weg ist, oder im Weg sein kann.

So, das heißt, ich war extrem unglücklich mit meinem Gewicht und ich wollte es gleichzeitig doch nicht wahrhaben, was ich da tat.

Und ich erwähne das hier deshalb, weil ich dir zeigen möchte, dass bei uns Menschen vielleicht der Ausgangspunkt bei vielen von uns gleich oder ähnlich ist.

Es kann doch sein dass du sagst: „Marc, ich finde es gerade total ungünstig, ich höre deinen Podcast und dann fange ich an darüber nachzudenken, ob mein Leben echt okay ist und dann komme ich an Stellen, wo es nicht ok ist, wo ich total unzufrieden bin, die ich überhaupt nicht mag und die machen keinen Spaß. Und jetzt?“

Schau, das ist der Grund, warum es diesen Podcast gibt und warum es diese Folge gibt. Menschen verändern sich aus zwei Gründen: entweder hast du große Ziele oder große Schmerzen. Beides ist für mich okay, beides ist ein Startpunkt.

Und meine These ist, dass es Lebensbereiche gibt , in denen du große Ziel hast und es gibt Lebensbereiche in denen hast du große Schmerzen und beides ist vollkommen in Ordnung als Startpunkt für einen Lebensveränderer, der du ja dann jetzt bist.

So, ganz zaghaft, wir lehnen uns langsam in die Richtung, dass wir darüber nachdenken, dass es möglich sein könnte, dass du eventuell bereit wärst dich dann doch zu verändern. Und das ist okay. Du brauchst dich nicht zu zwingen, du brauchst da kein Tempo drauf zu tun, du brauchst nicht besonders schnell sein. Das Leben ist kein Wettrennen, sondern es geht um die Frage: ok, ist das, was du da gerade dir zusammenlebst, so schön, dass es einfach so bleiben kann. Und du hast bestimmt schon, genau wie ich, die Erfahrung gemacht: wenn es so bleibt wie es ist, wird es irgendwann langweilig, weil du es kennst. Und da ist ein imitierender Glaubenssatz im Weg, den viele von uns als Kinder gehört haben und vor allen Dingen die, die große Träume hatten und immer wieder was Anderes geträumt haben:

„Träume sind Schäume“ und „Du kannst nicht alles haben.“ „Kriegst du denn nie den Hals voll?“ “ Kannst du nicht endlich mal aufhören.“ Vielleicht hast du solche und ähnliche Sätze in deiner Kindheit gehört, weil die Erwachsenen genervt waren, dass du immer noch mehr wolltest, immer noch einen neuen Wunsch hattest, immer noch weiter wolltest, immer noch höher. „Du hast doch jetzt gerade das und das bekommen, warum möchtest du denn schon wieder was Anderes?“

Und das ist ein schöner Punkt, darüber nachzudenken – ich glaube, dass Leben davon handelt. Leben handelt davon, dass wir bestimmte Dinge in die Welt der Materie denken. Und falls du diesen Satz noch nie gehört oder gelesen hast, dann lass dir Zeit damit, ich komme da immer mal wieder dran vorbei. In vielen der folgenden Folgen werde ich immer mal wieder über dieses Thema sprechen und von daher brauchst du den Satz nicht aufzuschreiben, das hilft dir auch nicht weiter, weil der kommt schon einfach vorbei. Das wird schon alles sehr gut.

Also, Leben ist kein Wettrennen an der Stelle und du bist immerhin an einem Punkt. Du bist zu irgendeinem Punkt deines Lebens gelangt, hast so vor dich hin gelebt, hast die Schule absolviert, mehr oder weniger gut, vielleicht studiert, eine Ausbildung gemacht, was auch immer, keine Ausbildung macht. Jetzt sitzt du da, hörst den Podcast und denkst dir: „Tja, okay, wie wäre es denn noch cooler?“ oder „Wo tut es besonders weh?“ und beide Stellen sind wunderschön, beide Stellen sind so, dass man sagen kann „Okay, ich mache mich auf die Reise, Marc, ich will. Ich will.

Ich will mich verändern, weil es so weh tut oder weil ich was anderes erreichen möchte. Nicht, um meinen Eltern endlich zu gefallen oder Tante Erna oder wem auch immer.

Sondern, weil ich für mich verstehe“. Und ich glaube, dies ist die Zeit, in der immer mehr Menschen das verstehen, immer mehr Menschen an den Punkt in ihrem Leben kommen und sagen: Nein. Ich habe jetzt oft genug und lang genug probiert, so zu leben wie alle sagen, dass Leben richtig ist und das ist es nicht. Es ist nicht der Weg. Ich fühle mich nicht wohl, obwohl ich alles habe, was alle anderen Menschen toll finden: tolles Auto, tolle Wohnung, eine Beziehung, Kinder, Hund, was auch immer es ist. Ja, tolles Singleleben, alle sagen: „Boah und dann mit deinem Einkommen, hör‘ mal, das ist doch der Hammer, du musst doch glücklich sein.“ und du denkst dir:

Nee, Ihr Lieben. Vielleicht habe ich Vieles erreicht, was andere Menschen erstrebenswert finden und wo sich andere Menschen die Finger nach lecken würden. Und doch, das, was viele von uns in dieser Zeit der Veränderung feststellen ist, dass wir sagen: „Das war’s noch nicht. Ich stelle fest, das war’s noch nicht, das reicht mir nicht, das ist noch nicht alles. Das kann’s doch nicht gewesen sein. Können wir bitte noch einen Schritt weitergehen?“ Wunderbar. Wunderbare Stelle. Herrlich. Wir leben in einer Zeit, in der du als Individuum entscheiden kannst, wie du leben möchtest.

Du brauchst der Kirche nicht mehr zu gefallen, du brauchst deinen Eltern nicht mehr zu gefallen, weil du alleine überleben kannst. Es gibt Supermärkte da draußen und Altenpflegeheime. Das macht unabhängig.

Das muss nicht dein Traum sein, nur, was ich sage ist, es ermöglicht dir eine Freiheit, die wir in vielen Jahrhunderten, ja vermutlich sogar Jahrtausenden davor nicht gehabt haben. Du kannst autonom auf dich selbst gestellt heutzutage in unserer Gesellschaft sehr, sehr gut überleben. Wenn du möchtest. Leben. Leben genießen.

Und ich weiß, dass jetzt vielleicht jemand zuhört, der Single ist, vielleicht bist du Single und denkst gerade: „Ja, Marc,das ist ja prima, ne, dann bleibe ich den Rest des Lebens alleine und dann ist das das schönste Leben, na toll, ich hätte aber gerne Beziehung“. Ja, das ist ja in Ordnung. Das freut mich auch. Dann gehörst du nämlich zu den Menschen, die ein Ziel haben. Und je mehr du träumst von dem Ziel und du richtig lernst zu träumen – ich bringe dir das bei – um so schöner ist es, um so angenehmer, um so toller.

Und nochmal, nur dass ich es gesagt habe zum Ende dieses Podcasts:

Du kannst auch durch dein Leben gehen und hinschauen und feststellen: da sind ein paar Bereiche im Argen, die sind nicht okay, die gefallen dir nicht und dann wäre mein Wunsch, meine Anregung, meine Bitte an dich, dass du anfängst, darüber nachzudenken: Okay, wenn das nicht dein Traum ist, wenn das nicht so ist, wie du es haben möchtest, was wäre denn dann dein Traum?

Weil wenn du weißt was du nicht magst, weißt du auch viel genauer, was du magst. Das ist ein Geheimnis vom Leben.

Und das ist ein wunderschöner Startpunkt. Also, tut mir einen Gefallen, nutzt die nächsten Tage, um mal darüber nachzudenken: wie sieht es so aus in deinen Lebensbereichen?

Und dann freue ich mich, wenn wir uns nächste Woche, oder wann auch immer es ist bei dir reinpasst, vielleicht schon morgen, wieder hören.

Bis dann, tschüss.

Dein Marc